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Aug 26, 2023

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Am 21. April 2023 teilte das Team des James Webb-Weltraumteleskops mit, dass einer der MIRI-Beobachtungsmodi (Mid-Infrared Instrument), genannt Spektroskopie mit mittlerer Auflösung (MRS), eine Verringerung des beobachteten

Am 21. April 2023 teilte das Team des James Webb Space Telescope mit, dass einer der MIRI-Beobachtungsmodi (Mid-Infrared Instrument), die so genannte Spektroskopie mit mittlerer Auflösung (MRS), eine Verringerung der von den MIRI-Detektoren registrierten Lichtmenge zeigte. Eine erste Analyse des MIRI-Bildgebungsmodus zeigte keinen ähnlichen Effekt. Im Rahmen der Untersuchung des Problems durch das Team wurden jedoch zusätzliche Überwachungsbeobachtungen mit MIRI-Bildgebung durchgeführt. In Kombination mit früheren Daten haben diese neuen Kalibrierungen ein reduziertes Signal für die MIRI-Bildgebung bei längeren Wellenlängen ergeben.

Diese Änderung hat keinen wesentlichen Einfluss auf die wissenschaftlichen Fähigkeiten von MIRI, wird sich jedoch auf die für die MIRI-Bildgebung erforderlichen Belichtungszeiten auswirken.

Es besteht kein Risiko für das Instrument und die Auswirkung auf die Bildgebung ist geringer als die Auswirkung bei MRS. Das Team untersucht die Ursache dieses Problems. Es werden regelmäßige Überwachungsbeobachtungen durchgeführt, um die Reaktion weiterhin zu messen, und das Team stellt der Benutzergemeinschaft von Webb aktualisierte Anleitungen zur Verfügung, um diese Änderung zu korrigieren. MIRIs dritter Beobachtungsmodus, Low-Resolution Spectroscopy, funktioniert derzeit normal, und die Untersuchung von MIRIs viertem Modus, Coronographic Imaging, ist noch nicht abgeschlossen.

Das Webb-Team hat außerdem einen Plan zur langfristigen Überwachung verabschiedet und prüft mögliche Abhilfemaßnahmen. Das Observatorium ist in gutem Zustand und alle anderen wissenschaftlichen Instrumente von Webb sind nicht betroffen.

Weitere Informationen finden Sie im Space Telescope Science Institute.